Wolfgang Harm - Songwriter, Fotograf + spiritual Life-Coach
Musik, Texte, Fotos . . . .


Meine Spiritualität

Ich will zu diesem sehr wesentlichen Aspekt meines Lebens gerne etwas ausführlicher Stellung nehmen:  Ich bin mit dem Meditieren angefangen, als ich etwa 20/21 Jahre alt war. Damals begann ich mit der traszendentalen Meditation (TM) und habe dann mit weiteren Methoden der Meditation experimentiert. Insbesondere einige der wunderbaren, von OSHO entwickelten, Meditationstechniken habe ich ausprobiert. Außerdem bin ich seit über 20 Jahren einem spirituellen Meister herzlich verbunden (Soham/Samarpan). Ich würde behaupten, dass ich einige "erleuchtete" Momente (Satori) bei meinen meditativen Versenkungen erfahren habe. Ich glaube, dass ich inzwischen eine gewisse Meisterschaft bei der Bewältigung meines Lebens errungen habe und ich weiß, dass die Erkenntnis großer Wahrheiten jenseits von Worten, jenseits des Verstandes, in der Stille des Herzens zu finden sind. Wir alle tragen einen göttlichen Glanz in uns und wir sollten uns keinesfalls schämen, unsere eigene Schönheit und Großartigkeit der Welt zu zeigen.

Was heißt es für mich "spirituell" zu sein ? Nun, zunächst sei gesagt, auch ich erfahre, wie alle Menschen, das Leben bisweilen als Blues und das Durchwandern der dunklen Täler meiner eigenen Abgründe, ist auch mir - weiß Gott - nicht erspart geblieben. Für die "Selbsreparatur" meiner inneren Schattenwelt habe ich mannigfaltige Formen von psychotherapeutischer Selbsterfahrung genutzt: Psychoanalyse, Gestalttherapie, Bioenergetik, Rolfing, etc.  Seit etwa 20 Jahren besuche ich desöfteren die Satsangs eines spirituellen Meisters (Soham, früher: Samarpan), bei dem ich die hohe Kunst der liebevollen Selbstakzeptanz gelernt habe.

Für mich gibt es zwischen Psychologie und Spiritualität einige wesentliche Unterschiede. Die Psychologie verschafft uns die Möglichkeit, der neuen Interpretation unserer Geschichte und ggf. der Bewußtwerdung verdrängter bzw. abgespaltener schmerzhafter Erfahrungen. Sie eröffnet uns damit neue Blickwinkel auf uns selbst und im günstigsten Fall verhilft sie uns zu positiv veränderten Lebensgestaltungskonzepten. Dabei verbleibt sie jedoch in aller Regel im geistig-sprachlichen Kontext. Spiritualtität weist den Weg zu den seelischen Dimensionen jenseits des Verstandes. Meditation als spirituelle Methode führt uns in das Reich der Stille jenseits der Worte und gedachten Bedeutungen. Im Zustand des "No-Mind" erkennen wir, das wir einen Körper haben, aber nicht der Körper sind. Unsere Seele nutzt Körper und Geist für die Gestaltung unseres Lebens auf dieser Erde. Wir sind im hohen Maße mit unserem Körper und unserem Ego / Geist identifiziert. Wir verstricken uns in alle möglichen Abhängigkeiten, Neigungen und Vorurteile und Aversionen. Spirituelle Meister sind keine Psychotherapeuten, sie geben uns in aller Regel keine psychologischen Ratschläge und keine Deutungsangebote für unsere Leidensgeschichten. Sie laden uns vielmehr ein, den Verstand und seine Stories zu verlassen und fordern uns auf, lediglich die aufkommenden Gefühle bewußt zu fühlen - ohne dabei den Verstand mit komplexen Gedanken zu füttern. Sich selbst mit allen Schattenseiten zu akzeptieren und liebevoll anzunehmen, ist ein wesentlicher Teil spiritueller "Therapie". Wir vertiefen uns dabei nicht immer wieder in Geschichten unserer Vergangenheit, weil diese Erinnerungen - häufig wiederholt - uns nicht heilen. Wir lassen Gefühle zu, nehmen sie freundlich an, aber wir interpretieren sie nicht ständig mit dem Werkzeug des Verstandes. Wir meditieren regelmäßig, weil wir lernen möchten, die Dimension unserer Seele bewußt zu erfahren. Dafür muss unser Verstand temporär in den Modus der Stille versetzt werden, weil nur im Reich der Wort- und Gedankenlosigkeit die Seele in ihrer Weite und Zeitlosigkeit wahrgenommen werden kann. Ständiges Denken hindert uns daran, diesen "göttlichen" Erfahrungshorizont in uns zu erkennen. Spiritualität lädt uns ein, so oft wie möglich im Hier und Jetzt zu sein, weil nur der aktuelle Augenblick real ist. Sorgen über das Vergangene oder die Zukunft begrenzen unser Wahrnehmungs- und Gestaltungspotential für den jeweiligen Augenblick. Wenn wir mit voller Aufmerk-samkeit im Hier und Jetzt sind, ist kein Platz mehr für Grübeleien. Natürlich ist unser Verstand ein wunderbares Werkzeug; aber wie OSHO einmal so passend sagte: "Lass nicht zu, dass dein Verstand dich beherrscht, sei Du der Meister deines Verstandes !"

Ein spiritueller Mensch wird nicht vorschnell Menschen oder Situationen be- oder verurteilen. Er bemüht sich, in seiner Mitte zu bleiben, weil er / sie weiß, dass das Leben sich in ständiger Veränderung befindet. Er wird dabei nicht gleichgültig sein, ggf. sein Mitgefühl zum Ausdruck bringen, aber er maßt sich nicht an, ständig zu wissen, was jemand tun oder unterlassen sollte. Er vertraut auf die Weisheit des Lebens und weiß, dass in der Natur (zu der auch wir Menschen gehören) eine universelle Liebe als schöpferische Urkraft wirkt.

Wer regelmäßig meditiert, wird irgendwann die Erfahrung der inneren Leere machen. Die Psychologie mag dies als problematisch oder defizitär bewerten. Spirituelle Meister wissen, dass die Erfahrung der Leere eine erfreuliche Zwangsläufigkeit in der meditativ-spirituellen Entwicklung eines Menschen ist. Die Empfindung der inneren Leere spiegelt gewissermaßen den Moment der Reinheit unserer Seele wieder. Je mehr wir mittels regelmäßiger Meditation helfen, den Staub vom Spiegel unserer Seele zu entfernen, desto näher sind wir unserer "göttlichen" Dimension. Die Leere ist quasi simultan auch eine Fülle, denn aus ihr wird alle Schöpfung der Erscheinungswelt geboren und alles Erschaffene stirbt irgendwann wieder in sie hinein. In diesem Sinne ist Leben ein Prozess von ständigem Entstehen und Vergehen. Wenn wir unserer Seele ausreichend Bewußtheit ermöglicht haben, erkennen wir, dass wir Zeuge / Beobachter dieses Prozesses sind und wissen, dass auch unser Körper-Geist diesem Prozess unterworfen ist. Was ewig bleibt, ist die "unsterbliche Seele", die weder zeitliche noch räumliche Begrenzungen kennt.

Ich meditiere übrigens seit einiger Zeit 30 Minuten täglich mit der Methode der sogenannten Samarpan-Meditation. Wer mehr über diese Meditations-Methode erfahren möchte, wird im Internet einige Informationen dazu finden können. Es gibt viele unterschiedliche Methoden. Man sollte einige davon ausprobieren, um sich schließlich für die zu einem passende Meditationsform zu entscheiden. Unabhängig von der Methode geht es letztlich immer um die Erfahrung der Stille. Unsere westliche Kultur ist sehr von der Ratio geprägt. Zustände des Nicht-Denkens sind uns insoweit kaum vorstellbar. Wir sind permanent am Denken und nehmen so das Leben ständig durch bestimmte Deutungsfilter wahr. Das Leben und sich selbst ohne Etikettierungen, pur und ohne Zuschreibungen zu betrachten und zu erleben, bedeutet einen enormen Gewinn an Lebensqualität, an Liebe, Freude und Mitgefühl.

Dies möchte ich nicht unerwähnt lassen: Ich habe von meinem Meister im Dezember 2018 einen spirituellen Namen erhalten: "Ninado", was so viel bedeutet, wie "Klang der Stille". Ein großartiger Name, ich bin sehr dankbar dafür und glaube, dass ich mir diesen spirituellen Namen redlich verdient habe (ha ha ...), auch wenn es letztlich nur ein Wort ist: Ninado.


Coaching / Lebensberatung

Erfahrungswissen und Lebensweisheit mit Menschen zu teilen, macht(e) mir im Rahmen des Älterwerdens sehr viel Freude. Insoweit ist es vielleicht naheliegend, dass ich auch im sogenannten Ruhestand, dies in geeigneter Weise und maßvoll fortsetzen möchte.

Ich bin Jahrgang 1951, war in unterschiedlichsten Feldern der Sozialarbeit tätig, zuletzt als Führungskraft im sozialpsychiatrischen Bereich. Ich habe mich in früheren Jahren auch als Autor von Fachbeiträgen betätigt, habe Bücher herausgegeben bzw. mich als Co-Autor beteiligt. Ich habe ausgiebige psychotherapeutische Selbst-erfahrung in verschiedenen Therapiemethoden sammeln können, meditiere seit etwa 40 Jahren und bin seit über 20 Jahren mit einem "erleuchteten Meister" in herzlichem Kontakt.

Wer Interesse hat, als Mensch zu wachsen, leidvolle psychische Probleme zu überwinden, um seinen inneren Frieden zu finden, kann sich gerne an mich wenden. Ich verspreche keine Heilung, biete keine Psychotherapie an; bin aber als empathischer Lebensberater erfahren und kompetent. Einzelpersonen, aber auch Paare haben so die Möglichkeit, mein Beratungswissen zu nutzen. Mitarbeiter-Teams im Sozialbereich, die Differenzen, Fälle oder Themen bearbeiten möchten, können dies ebenfalls mit meiner Anleitung und Hilfe tun. Auch Führungskrafte, die ihre Entscheidsprozesse und ihre Aufgabenstrukltur reflektieren und ggf. verändern wollen, können sich an mich wenden.

Man kann zunächst nur per Mail Kontakt zu mir aufnehmen (l.satori@hotmail.de). Weitere Absprachen können dann später telefonisch erfolgen. Info-Flyer schicke ich bei Interesse dann mit der Post zu. Sie können aber unten auf dieser Seite auch als pdf herunter geladen werden.

Als zentrale Beratungsaspekte sind mir stets die Themen "Selbstliebe", "Mitgefühl" und "Lebensfreude" wichtig. Dies gilt sowohl für die Beratung von Einzelpersonen als auch für das Coaching von Teams und Führungskräften.

 

 

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Flyer für privates Coaching (LifeCoach)
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Flyer für Coaching von Teams und Führungskräften (TeamCoach)